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Buchveröffentlichung zum Management des Übergangs in die Elektromobilität

E-Mobility: Hersteller müssen ihre Aktivitäten bündeln

Gummersbach, 26. August 2014  Automobilhersteller müssen ihre bisherigen E-Mobility-Aktivitäten stärker zusammenführen, um die Transformation hin zur Elektromobilität erfolgreich zu gestalten. Dies ist ein Ergebnis des Forschungsprojekts der Managementberatung Kienbaum und der Universität Duisburg-Essen zum Management des Übergangs in die Elektromobilität. Die Autoren haben auf Basis von 450 Interviews mit Entscheidern aus der Automobilindustrie einen strukturierten Entscheidungsprozess entwickelt, um den Übergang in die Elektromobilität zu unterstützen.

Die Forschungsergebnisse sind seit Kurzem im Gabler-Verlag unter dem Titel „Management des Übergangs in die Elektromobilität – Radikales Umdenken bei tiefgreifenden technologischen Veränderungen“ erschienen. Eine Kernthese der Autoren: Derzeit mangelt es in der Automobilindustrie aufgrund der hohen empfundenen Unsicherheit noch an einem einheitlichen Management der E-Mobility-Aktivitäten. Als Lösung schlagen die Automobilforscher und Berater einen vierstufigen, strukturierten Prozess vor, der mit der Budgetrunde 2015 startet.

„Man muss jetzt beginnen, die vielen teilweise noch unverbunden Aktivitäten im Bereich der Elektromobilität stärker zu vernetzen, um sie in der Organisation durchsetzen zu können“, sagt Harald Proff, Mitautor der Studie und Geschäftsführer der Kienbaum Global Practice Group Automotive. Professor Heike Proff, Co-Autorin und Lehrstuhlinhaberin für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre & Internationales Automobilmanagement von der Universität Duisburg-Essen ergänzt: „Wir schlagen einen vierstufigen Handlungsprozesses vor, um alle Aktivitäten zu bündeln. Erstens: Abschätzen der Marktentwicklung, zweitens: Entscheiden über die Geschäftsmodelle, drittens: Entscheiden über aufzubauende Mitarbeiterqualifikationen und viertens: betriebswirtschaftliche Bewertung“. „Dafür ist der Beginn der Budgetrunde für 2015 ein idealer Zeitpunkt“, sagt Harald Proff.

Das liegt auch daran, dass beim Übergang in die Elektromobilität die Gefahr einer Wertewanderung („value migration”) besteht, wenn Hersteller nicht mehr kontrollieren, wie neue Technologien in neue Produkte Eingang finden. Dies kann durch fehlende Systemintegration, durch unklare Verantwortung für die Qualität und die Einhaltung der Regulierungserfordernisse, durch unzureichende Prüfung der Markendifferenzierung sowie durch verwässerte Händlermodelle geschehen.  Diese Wertewanderung kann durch neue Technologien wie zum Beispiel elektrische und „clean“-Diesel-Antriebe oder durch eine stärkere IT-gestützte Kommunikation entstehen. Die Forscher stellen fest: Um solchen Risiken entgegenzuwirken brauchen die Hersteller valide Marktprognosen, überlegte Geschäftsmodellen, eine frühzeitigen Qualifikation der Mitarbeiter und eine permanente betriebswirtschaftliche Bewertung der Handlungsoptionen.

Die Monographie „Management des Übergangs in die Elektromobilität – Radikales Umdenken bei tiefgreifenden technologischen Veränderungen“ von  Heike Proff, Harald Proff, Thomas M. Fojcik, Jürgen Sandau ist im August 2014 bei Springer Gabler, Wiesbaden erschienen. Für weitere Informationen steht Ihnen Dr. Harald Proff (Fon: +49 211 96 59-122, harald.proff@kienbaum.de) gern zur Verfügung.

Kienbaum ist in Deutschland Marktführer im Executive Search und im HR-Management und gehört zu den führenden Managementberatungen. Mit seinem integrierten Beratungsansatz begleitet Kienbaum Unternehmen aus den wesentlichen Wirtschaftssektoren bei ihren Veränderungsprozessen von der Konzeption bis zur Umsetzung. Kienbaum verbindet ausgewiesene Personalkompetenz mit tiefem Wissen in Strategie, Organisation und Kommunikation.

Weitere Informationen:
Erik Bethkenhagen
Ahlefelder Straße 47, 51645 Gummersbach
Fon: +49 2261 703-579
erik.bethkenhagen@kienbaum.de
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Redaktion/Verantwortlich für den Inhalt: Erik Bethkenhagen